Vom Atmen unter Wasser
Der 21-jährige Simon unterbricht nach dem Selbstmordversuch seiner Mutter sein Studium und zieht auf Bitten seines Vaters wieder zu Hause ein. Zurück in seinem Elternhaus muss er erkennen, dass sich seine Familie gänzlich aufzulösen droht. Denn seit der Ermordung seiner kleinen Schwester haben sich Simons Eltern in ihrer einsamen Trauer bereits weit voneinander entfernt. Doch Simon beginnt, um den Zusammenhalt seiner Familie zu kämpfen.
Regisseur Winfried Oelsner inszenierte das 2006 für den Thomas Strittmatter Preis nominierte Familiendrama.
Regie
Winfried Oelsner
Drehbuch
Lisa-Marie Dickreiter
Kamera
Felix Cramer
Produzenten
Hans-Hinrich Koch, Norbert Daldrop
Cast
Andrea Sawatzki, Thorsten Merten, Adrian Topol
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“Die Ohnmacht der Trauer geht unter die Haut. Ohne Stellung zu beziehen für einen der Hinterbliebenen, zieht sich die schwarze Dramaturgie konsequent durch. Authentisch, einfühlsam, fesselnd, tragisch - ein Film, der aufwühlt und lange nachhallt…”
“Ein für seine erste Fassung schon sehr weit entwickeltes und komplexes Buch, das einen präzisen, fast schon intimen Blick nach Innen in eine Familie wirft. Neben der großartigen Anfangsszene gelingen der Autorin auch berührende Bilder, die den Riss in der Familie plausibel und eindringlich beschreiben. Eine Coming-of-Age Geschichte, die ein sensibles Fernsehspiel verspricht.”
“Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner zeigen, wie vulkanisch Trauerarbeit nach Schicksalsschlägen sein kann. Das einzig Unplausible an diesem gelungenen Stück ist der wässerige Titel.”
“Ein packendes Familiendrama über Traumata nach einem Mord.”
“Oelsner erzählt in bedächtig inszenierten Szenen vom Abrutschen in eine Beziehungsschräglage. Es ist ein grundlegendes Unbehagen, das den Reiz dieses Films ausmacht.”
“Tagestipp! Mal mädchenhaft verträumt, mal unberührbar: Andrea Sawatzki ist die Solistin in dieser behutsam inszenierten und beeindruckend besetzten Geschichte um einen unverwindbaren Verlust.”
“‘Vom Atmen unter Wasser’ zeigt sehr einfühlsam, wie Ohnmacht in Wut, Hass und vollkommene Hilflosigkeit umkippen kann.”
“Die Inszenierung von Winfried Oelsner berührt tief. Vergleichbar Starkes, das zugleich so leise erzählt wird, sieht man im deutschen Fernsehen höchstens ein, zwei Mal pro Jahr.”
“Einfühlsam schildert Oelsner die Bemühungen seiner Protagonisten, mit dem Verlust fertig zu werden. Man fragt sich, warum ein solch hervorragend inszenierter Film keinen Kinoverleiher gefunden hat. Sehenswert!”
“Ein großartiger Film, der es dem Zuschauer nicht leicht macht. Schauspielerisch ein Ereignis.”
“Die behutsam inszenierte Geschichte bietet keine einfachen Lösungen und fesselt mit authentischen Dialogen und Figuren sowie superber Besetzung. Tief durchatmen – das geht an die Nieren.”
“Tagestipp! Eine der besten Leistungen, die Andrea Sawatzki je abgeliefert hat. Trauer, Verzweiflung, Wut und Ohnmacht sind in ihren allerkleinsten Gesten spürbar. Einfach großartig!”
“Emotional packend und psychologisch tiefgründig erzählt. Ein großes Erlebnis.”
“In allen Phasen nachvollziehbares Drama.”
“Einfühlsam und emotional packend beschreibt Winfried Oelsner Trauma, Trauer und Ohnmacht der Hinterbliebenen. Aufwühlend.”
“Ein bemerkenswert austariertes Drama mit feinen Charakterzeichnungen und exzellenten Darstellerleistungen.”
“Intensive, harte Momentaufnahme einer Krise, umwerfend gespielt.”
“Die inszenatorische Leichtigkeit trotz des schweren Themas machen den Film zu einem intimen, emotionalen und besonderen Familiendrama. Emotional und frisch inszeniert, mit fantastischen Schauspielern.”
“Berührendes Thema, einfühlsam inszeniert.”
“An Filme erinnert man sich, wenn es darin Szenen gibt, in denen die Wahrheit intensiv verdichtet wird. „Vom Atmen unter Wasser“ ist voll davon. Ein bewegender Film.”
“Dieses Familiendrama bietet alles: von Schauspielern der Extraklasse, über grandios geschliffene Dialoge, bis hin zu einer stimmigen, schlüssigen und toll inszenierten Story.”